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Moorea

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Die Zauberhafte

InselportraitTransportmöglichkeiten| Sehenswürdigkeiten| Souvenirs | Entspannen | Restaurants| Inselrundfahrt | Wanderwege | Marathon | Wassersport 

Inselportrait

Moorea, die "Schwesterinsel" Tahitis, ist ein geschichtsträchtiges Land voller Legenden. In der Überlieferung heißt es, Moorea sei die Rückenflosse des großen Fischs Tahiti gewesen. Es wird berichtet, dass der Gott Hiro sich den Berg Rotui zu eigen machen wollte, den schönsten Ort der Insel. Dort rasten die Geister der Toten, bevor sie zu ihrem Endziel aufbrechen. Er wollte ihn eines Nachts heimlich stehlen, um ihn zu sich nach Raiatea mitzunehmen. Doch schlug ihn der Krieger Pai in die Flucht, indem er seine Lanze nach ihm schleuderte. Diese bohrte sich durch den anderen berühmten Berg der Insel, der seitdem Moua Puta, "durchlöcherter Berg", heißt. Das Loch ist heute noch zu sehen.

Die bildschöne, nach dem Seefahrer Cook benannte Bucht wird umrahmt von einer Kette zackig Bergspitzen, zu denen auch der reizvolle Rotui gehört und ihre Zwillingsbucht Opunohu, in deren dunklen Wassern sich die steil aufstrebenden Berge spiegeln, sind nach wie vor ein Anziehungspunkt für Künstler, Feingeister und Philosophen aus der ganzen Welt.

Nachdem einem Hohepriester im Traum eine große, schöne gelbe Eidechse erschienen war gab dieser der Insel, die früher "Aimeo" genannt wurde, den Namen Moorea. Moorea war ein bedeutender Sitz der königlichen Familie Pomare und das Zentrum der Verbreitung des Protestantismus. Dort wurde im 19. Jahrhundert die erste Bibel in tahitianischer Sprache gedruckt.

Landschaft und Geschichte sind aber nicht die einzigen Anziehungspunkte der Insel, die auch für ihre Lebensfreude und die köstliche Ananas berühmt ist. Die zahlreichen weißen Sandstrände, die vielfältigen Korallengärten und die reiche Unterwasserfauna machen sie zu einem bevorzugten Reiseziel. Moorea ist hauptsächlich am Rand der Lagune mit Hotels und Pensionen aller Preisklassen versehen. Es gibt unzählige Restaurants und Snackbars, die häufig den typischen und unverzichtbaren a'hima'a, das tahitianische Schmorgericht aus dem traditionellen Erdofen, anbieten.

Transportmöglichkeiten

Neben der Autovermietung, deren Schalter am Flughafen, in den großen Hotels und in der Stadt zu finden sind, können Besucher sich auch mit Taxen behelfen. Die Tarife der Taxis sind zwar offiziell reglementiert, aber es ist trotzdem äußerst ratsam, sich vorher nach dem Preis der Fahrt zu erkundigen!

Sehenswürdigkeiten

Kunstgalerien und Kunsthandwerk Moorea hat Künstler und Poeten der ganzen Welt in seinen Bann gezogen. Die zahlreichen Galerien der Insel zeigen sowohl die Lebensfreude als auch die Geheimnisse der Insel. Beispiele sind die Galerie API in Haapiti, die Arts Polynésiens im Zentrum Le Petit Village in Haapiti, die Galerie Van der Heyde in der Cook-Bucht, das Atelier Jeanne Shelsher im  Belvedere. 

Das Haus der Natur von Mou'a RoaUm zum Haus der Natur zu gelangen, macht man am besten zu Fuß einen herrlichen Spaziergang durch das ins Grüne gebettete Vaianae-Tal und erreicht das herrliche Haus aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende mit zwei Flüssen, tropischen Blumen und einheimischen Wäldern in unmittelbarer Nähe. Versäumen Sie auch nicht, die hausgemachten Konfitüren, den Honig und die Trockenfrüchte zu probieren.

Moorea Delfin-Zentrum  Alle Vorführungen enthalten einen interaktivenTeil, der im Wasser zusammen mit den Delfinen ausgeführt wird, ergänzt durch eine Informationsveranstaltung, in der die Säugetiere des Meeres vorgestellt und der Schutz ihres Lebensraums erläutert wird.

Tiki VillageDas Polynesien von einst lebt im Kunsthandwerk der Dorfbewohner weiter. Körbe, geflochten aus Kokospalmenblättern, kunstvoll gewundene Farn- und Blumenkränze, Holzschnitzereien oder  handbemalte Pareos... all dies kann man in diesem Dorf kaufen. Oder man isst begleitet von Tanzeinlagen und Aufführungen von Feuertänzern zu Mittag, fährt in der Piroge auf der Lagune spazieren oder besucht eine Schauperlenzucht mit Ausstellung und Einkaufsmöglichkeiten. Einzigartig ist das immer am Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag Abend stattfindende Abendessen mit dem typischen tahitianischen Schmorgericht "a'hima'a" und der großen Tanzvorstellung (60 Tänzer und Musiker). Sogar heiraten auf polynesische Art kann man hier nach vorheriger Terminabsprache.

Die Minibahn von MooreaGruppenexkursionen mit Reservierung. Man kann die Bahn stundenweise, halbe oder ganze Tage mit folgenden Möglichkeiten mieten: Mahlzeiten auf Bestellung (Lunch, Grill, ma'a tahiti...), Baden an einem Privatstrand mit Dusche, Toiletten, Restaurant und Snackbar. Eigenes Programm nach Belieben

Distillerie und Fruchtsaftfabrik Kosten Sie Liköre aus exotischen Früchten, Säfte und verschiedene alkoholische Getränke, kandierte Früchte und Süßwaren. 

Fare Vanille Entdecken Sie den einzigartigen Duft der Vanille von Tahiti, die "Vanilla Tahitensis", nach alter Tradition sonnengetrocknet und verarbeitet (Schoten, Pulver, Zucker). 

Roonui Tatoo Der Tätowierer Roonui ist der Pionier, der mit viel Kreativität die alte polynesische Tradition des Tätowierens wieder aufleben lässt.

Souvenirs

Auf Moorea gibt es viele gute Kunsthandwerker, deren Arbeiten in den Hotelboutiquen sowie überall auf der Insel angeboten werden. Sie haben die Auswahl zwischen prachtvollen Pareos, Bademode, Kleidung aller Art für die Stadt, den Abend oder den Strand, schwarzen Perlen und verschiedenen anderen Souvenirs. Der Markt von Moorea in Pao Pao bietet Kunsthandwerk höchster Qualität (Hüte, Taschen, aus Panandus und Kokosblättern geflochtene Körbe, usw...).

Entspannen

Die Wellness-Zentren der Insel warten in einem natürlichen Ambiente mit Körper- und Schönheitspflege sowie mit Entspannung auf. Wohlbehagen, Ruhe und Beschaulichkeit sind garantiert.

Restaurants

Üppige Frühstücksgelage auf blumengeschmückten Pirogen, prachtvolle Picknicks auf traumhaften kleinen Inseln, elegante Barbecues am Strand mit Fischen frisch aus dem Meer, nicht zu vergessen den rohen Fisch à la tahitienne, der inzwischen weltbekannte in Limonensaft marinierte und mit Kokosmilch servierteTunfisch - ein unvergesslicher Genuss für Leib und Seele in gastlicher polynesischer Atmosphäre. Ein Höhepunkt ist das traditionelle Festessen "ahima'a", das tahitianische Schmorgericht aus dem Erdofen: Zwischen Bananenblättern gut verpackt werden im Sand unter der Glut Fische, Spanferkel und andere schmackhafte, feinwürzige Speisen geschmort. Zum Beispiel auch die delikaten "po'e", eine Art Kompott aus heimischen Früchten, die in beschwingter Stimmung bei Gesang, Tanz und dem Klang der Trommeln besonders gut schmecken.

Französische und internationale Küche: Le Cocotier, Le Papayer, Le Pécheur, Les Nouveaux Mondes, Le Bateau, La Plantation, Le Pitcairn, Chez Michèle, Pizzeria La Motu, Chez Vina, La Maison de la nature du Mou’a Roa, Chez Capo, Chez Jean-Pierre, Le Motu Moea.

Inselrundfahrt

Die Ringstraße um die Insel ist nur 60 km lang und schnell umrundet. Unterwegs lohnt sich ein Abstecher zum Belvedere über die "Straße der Ananas", die beide Buchten miteinander verbindet. Der Flugplatz Temae liegt am Ende eines ehemaligen Sees mit angrenzendem Sumpfgebiet. Ganz in der Nähe findet man den sehr schönen öffentlichen weißen Sandstrand von Temae am Ufer einer herrlichen Lagune, von wo aus man die Gebirgskulisse von Tahiti bewundern kann. Einen Panoramablick über die Gegend bekommt man vom Aussichtspunkt Toatea direkt von der Straße aus. Er liegt oberhalb einer Hotelanlage. An der mit blühenden Gärten gesäumten Nordküste Maharepa kommen Kulturbeflissene bei der Besichtigung der Felsmalereien von Tefaarahi auf ihre Kosten. Die Straße führt zu der famosen Cook-Bucht oder der Bucht von Paopao, benannt nach dem in der Bucht liegenden Dorf. Dort sollte man Halt machen, um eine der schönsten Landschaften des Pazifik zu bewundern. Wer genug Zeit mitbringt sollte die Kunstgalerie Van der Heyde, das kleine Aquarium von Moorea oder die experimentelle Perlenzucht Black Pearl Farm besuchen. Auf dem Weg zum Belvedereführt die Straße zum Opunohu Tal und am Landwirtschaftlichen Gymnasium vorbei, wo man es sich nicht entgehen lassen sollte, die Führungen durch die Gärten und Felder (z.B. einer Vanillepflanzung) wahrzunehmen und die hauseigenen Erzeugnisse wie Konfitüren, Trockenfrüchte oder Fruchtsäfte zu kosten. Die schöne Bergstraße führt auch zu zwei restaurierten ehemaligen Kultstätten, Marae genannt: Titiroa, unter einem üppigen Pflanzendickicht versteckt und Afareaitu mit seiner Anlage zum Bogenschießen. Etwas höher erreicht man den Aussichtspunkt Belvedere. Von dort aus schweift der Blick über das hinreißende Panorama der beiden Buchten zu beiden Seiten des berühmten Bergs Rotui und die Kette spitzer und filigraner Basaltberge. Die Straße führt anschließend wieder bergab zur Fruchtsaftfabrik, wo vor allem Ananas verarbeitet wird. Man kann sie besichtigen und die Erzeugnisse probieren. Die Bucht Opunohu, geheimnisvoller, aber mindestens genauso schön wie ihre Zwillingsbucht Cook, ist für Segelboote und Künstler sehr attraktiv. Die Straße führt anschließend zu einem für den Fremdenverkehr am besten ausgerüsteten Teil der Küste mit Hotels, endlosen weißen Sandstränden, einer großen Lagune und zwei kleinen, sehr beliebten Inseln. In Dolphin Quest ist es geradezu ein Muss, die Delfine zu sehen. Im Kulturdorf Tiki Village lernt der Besucher das traditionelle polynesische Gesangs-Leben kennen - samt Gesangs- und Tanzvorstellungen. In Haapiti kann der Besucher nicht umhin, die Fassade der katholischen Kirche Sainte Famille mit ihren beiden quadratischen, aus dem vorletzten Jahrhundert stammenden Kirchtürmen zu bewundern. Die Straße führt danach zum unberührtesten Teil Mooreas bis zum südlichsten Punkt Maatea. Weiter gehts zum Verwaltungsitz Afareaitu, einem  friedlichen Dorf, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Zentrum der Verbreitung des Protestantismus war, mit dem Sitz der Akademie der Südsee und der ersten religiösen Druckerei, vervollständigt durch eine zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts erbauten protestantischen Kirche. Das Dorf Vaiare ist aufgrund der hier anlegenden Fähren sehr frequentiert. Dazu kommt ein kleiner Bootshafen sowie eine Industrie- und Gewerbezone.

Wanderwege

Durchquerung von Moorea von Vaiare nach Paopao Zu Fuß, möglichst nutzt man das Wissen eines Führers. Der spärlich ausgeschilderte Weg führt durch Ananasplantagen und andere Felder mit Früchten bis zum Vorgebirge des Tearai und des Hochgrats, der ihn vom Berg Mouaputa trennt. Der Panoramablick von dort oben entschädigt vollauf für die Mühen des Aufstiegs. Von dort geht der Weg recht schnell durch einen Bambuswald und feuchtes Unterholz ins Tal von Paopao.

Der Pass der drei Kokospalmen Zu Fuß, vorzugsweise mit einem Führer, da man sich dort leicht verirren kann. Der Wanderweg beginnt an der Kreuzung der Binnenstraße von Paopao und der von Opunohu, die sogenannte "Route des Ananas". Der wenig markierte Weg führt durch mehrere Flüsse in den Mape-Wäldern, einer Art tahitianischen Kastanienbaums und deren Unterholz, und geht dann über das Vorgebirge bis zum Bergkamm. Auf dem einst für seine drei Kokospalmen berühmten Pass steht heute nur noch ein Exemplar. Der Ausblick ist atemberaubend mit den beiden Buchten und dem gesamten Bergpanorama Mooreas im Vordergrund und im Hintergrund der Bergkulisse der Nachbarinseln.

Das Loch des durchbohrten Bergs, Mouaputa zu Fuß, möglichst mit einem Führer und  nicht ratsam für Personen, die nicht schwindelfrei sind. Die Route geht über den Wanderweg zu den zwei Wasserfällen von Afareaitu durch farnbestandenes Unterholz und einen skurrilen Mape-Kastanienwald gefolgt von einem zweistündigen Aufstieg bis zum Grat. Über eine Stunde wandert man vorsichtig den unwegsamen Grat entlang, um auf die Plattform über dem Loch zu gelangen, zu dem man sich mit einem Doppelseil abseilt. In dem nur vier Meter breiten Loch kann man sich nur rittlings sitzend halten. Der Abstieg dauert ebenfalls drei Stunden.

Der Rotui Berg (900 m): nur für erfahrene Bergsteiger mit einem Führer. Der Aufstieg ist sehr steil und der vierstündige Marsch auf dem Bergkamm voller gefährlicher Stellen. Der Blick über die umliegende  Landschaft ist unbeschreiblich: ein erloschener Krater überragt von den Bergen Tohivea und Mouaputa, mit den beiden Buchten am Fuß des Berges und Tahiti in der Ferne. 

Der Mou'a Roa, überragt das noch unberührte prachtvolle Vaiana-Tal. Ein Ausflug ins Grüne par excellence, die Lust auf die Entdeckung der Flora und Fauna in freier Natur auf den Pfaden der Insel macht. Ein außergewöhnlicher Tag inmitten des unberührten Tals und ein ganz besonderes Erlebnis in diesem Pol der Ruhe.

Marathon

Der auf der Insel Moorea stattfindende Tahiti Nui Sunrise Marathon wird von Fachleuten als einer der schönsten der Welt bezeichnet (über 635 Teilnehmer aller Nationalitäten). Die aus der ganzen Welt angereisten Athleten können auch während der einwöchigen für sie organisierten Freizeit entspannen und den außergewöhnlichen Rahmen der Veranstaltung genießen: Kunsthandwerk, kulturelle Veranstaltungen, traditionelle Sportarten. Die Website dazu: www.tahitimarathon.com

Wassersport

Die große Bucht von Moorea ist eine unerschöpfliche Quelle für alle Arten von Wassersport. Die wichtigsten Zentren sind auf dem Gelände der großen Hotels oder in ihrer Nähe zu finden und bieten: Bootsausflüge in die Lagune, Jetski-Vermietung, Wasserski, Gleitschirmfliegen, Aquaskop, Picknick auf einem Motu (kleine Insel) usw.... Die Freunde des Hochseefischens und der Segeltörns auf offenem Meer können Schiffe oder Katamarane tageweise mieten, um ihrem Hobby zu frönen. Auch Surfen ist möglich, insbesondere in den Wellen der Riffpassage Matauvau in Haapiti oder in der vor dem Dorf Athia.

TauchenDie Tauchplätze sind zahlreich und vielfältig. Moorea ist für das "shark feeding", das Füttern der Haie, in seinen Lagunen bekannt, ein von mehreren Tauchclubs organisiertes Schauspiel, das  Unterwasserfans immer wieder spannende Augenblicke beschert. Nicht selten trifft man auf einen Grau-, Zitronen- oder Schwarzflossenhai unter den Zackenbarschen, Schmetterlings- und Doktorfischen... Nicht zu vergessen die Muränen und die majestätischen Leopardenrochen. Die Steilwände der Riffs halten wieder andere Überraschungen bereit, eine farbenfrohe Auswahl bunter Schwämme und Korallenrosen. Besonderheiten: Wale von Juli bis Oktober; Haie - besonders Zitronenhaie - ganzjährig; Meeresschildkröten ganzjährig; Regenbogenstachelmakrelen ganzjährig.

Delfin- und WalbeobachtungWilde Delfine und Wale kann man mit dem Team des Meeresbiologen Dr. Michael Poole auf einer Exkursion entdecken. Auch langschnäuzige Delfine oder Rundkopfdelfine sind darunter und von Juli bis Oktober bekommt man die großartigen Riesen, die Buckelwale zu sehen. Die  Delfine kommen sehr nahe an das Schiff heran und sind oft sehr lebhaft. Die Passagiere sind deshalb gut beraten einen Fotoapparat oder eine Kamera mitzunehmen. Während der Delfinsuche erläutert der Meeresforscher seine neuesten Erkenntnisse über das erstaunliche Meeressäugetier und seine komplexe Gesellschaftsstruktur. Kontaktieren Sie hierfür die Firma Iaora Tahiti Eco Tours (www.iaora.com).

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