Datum: 09/09/10
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Huahine
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Der Garten Eden
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Geheimnisvoll oder rebellisch, es mangelt nicht an Adjektiven, um die ursprüngliche, reizvolle Natur dieser für ihre wilden Krieger und ihren Widerstand gegen Veränderungen bekannten Insel zu beschreiben.

Die beiden Inseln, aus denen sie besteht, Huahine Nui im Norden und Huahine Iti im Süden, sind durch eine enge Fahrrinne voneinander getrennt, die der Gott Hiro persönlich mit seiner Piroge eingekerbt haben soll. Sanft geschwungene Berge und Buchten mit schönen weißen Sandstränden zeichnen die Insel aus. Die in der Lagune verstreuten kleinen Inseln werden für den Melonenanbau genutzt, während die mannigfaltigen Feldfrüchte und das Obst hauptsächlich auf den fruchtbaren Böden der Hauptinseln angebaut werden.

Huahine besitzt auch eine der größten und best erhaltenen archäologischen Fundstätten: den Marae von Maeva, eine Anlage mit mehreren großen Kultstätten am Fuß des Bergs Mouatapu, am Ufer des Faune Nui Sees. Viele Legenden ranken sich um die vom Gott Hiro begehrte Insel, die die Wahlheimat vieler Künstler auf der Suche nach ihren Wurzeln geworden ist.
Chez Enite, Restaurant Bellevue, Chez Mauarii, Eden parc, Chez Dauphin.
Das Verwaltungszentrum Fare auf Huahine Nui ist ein schmucker Hafen mit einem friedlichen Dorf am Fuß des Berges Turi (669 m). Der Flugplatz wurde im nördlichen Teil der Insel am Rand des Fauna Nui Sees angelegt, ein Meeresarm, an dessen anderem Ende die berühmten archäologischen Kultstätten von Maeva liegen. Das Dorf war der Ausgangspunkt der acht Stammesgebiete der Insel, was die königlichen Kultstätten erklärt, von denen die erste durch Befestigungsanlagen geschützt war. Auf dem Gelände mit den zwischen dem See und den ansteigenden Berghängen verstreut liegenden aneinander gereihten Steinquadern und den stufenartig angeordneten Plattformen, findet man außerdem alte Fischfallen und ein "fare potee", eine ovale Versammlungshütte. Die Straße führt weiter nach Faie, das für seine Ohrenaale berühmte Dorf. Diese gelten als heilig und werden von den Dorfbewohnern gefüttert. Die Straße zweigt dann ins Innere der Insel ab, über die Hänge des Turi Berges zum ausgebauten Belvedere mit einem sehr schönen Blick auf die Maroe Bucht und sein auf der Südinsel gelegenes Dorf. Die Überlandstraße führt durch üppige Taro (Knollenpflanze)- und Vanille-Pflanzungen bis nach Fitii, ein in einer Bucht gelegenes Dorf. Der tropische Landbau in Eden Park hält für Interessierte einen lehrreichen Aufenthalt bereit, mit einem schmackhaften Mittagessen aus eigenem biologischen Anbau. Anstatt nach Fare weiterzufahren kann man den Ausflug auch in Richtung Huahine Iti, der kleineren und weniger bewohnten Insel, fortsetzen. Man überquert dazu die Brücke, die die beiden großen Buchten von Maroe im Osten und Bourayne im Westen miteinander verbindet. Im Dorf Maroe sollte man anhalten, denn der Blick von dort auf Huahine Nui ist sehr empfehlenswert. Besonders auf den Berg Turi im Westen, der felsige Umriss der großen Paddel des Gottes Hiro. Der Besuch des polynesischen Heilpflanzengartens "Ariiura Garden Paradise" kann sich für Hobby-Botaniker als höchst interessant erweisen. Auf der Ostseite liegt das Dorf Tefarerii, das die Pomare-Dynastie einst als Residenz erkor. Von der einstigen Pracht bleibt nur noch eine wehmütige Erinnerung, denn die Dorfbewohner leben heute vom Melonenanbau auf der benachbarten Insel. Unweit von Pare im Süden der Insel trifft man auf den schönsten weißen Sandstrand und eine Bilderbuch-Lagune. Die königliche Kultstätte Anini wurde an der Spitze der Halbinsel Tiva erbaut, über der Riffpassage, deren Wellen den Surfern großes Vergnügen bereiten dürften. Zum Abschluss der Rundfahrt um Huahine Iti führt die Straße an der tiefen Haapu-Bucht entlang, deren unberührte Natur so manchen Besucher in ihren Bann zieht.
Wassersport Die Natur um die großen Buchten und die kleinen Inseln ist ideal für Bootsfahrten mit Picknick am Strand eines der Inselchen und Besuch der Perlenfarmen. Die Lagunen bergen Schätze, die man mit Schwimmbrille und Schnorchel, oder mit Tauchausrüstung entdecken kann. Der regelmäßige Wellengang der Riffpassage ist ein Genuss für geübte Surfer, im Norden besonders vor Fare und Fitii, und im Süden vor Parea.
Tauchen Die unberührte Unterwasserwelt von Huahine ist ein regelrechtes Paradies. Eine Vielzahl verschiedener Fische begleitet Sie bei ihren Tauchgängen an noch viele unbekannte Stellen. Erfahrende Taucher können die Steilwände der Riffs und die fischreichen Grotten erkunden und auf Adlerrochen, Barracudas oder Haie stoßen.
Hawaaiki Nui Va'a Jedes Jahr im Oktober ist Huahine der Ausganspunkt des größten Pirogenrennens des Südpazifik, genannt Hawaaiki Nui Va'a. Es wird mit einer Ausleger-Piroge ausgetragen, dem traditionellen polynesischen Nationalsport schlechthin. Über 100 Pirogen nehmen an dem zwischen Huahine, Raiatea und Bora Bora stattfindenden Rennen teil!
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